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Brawlout

Publisher: Headup Games
Entwicklerstudio: Angry Mob Games
Genre: Kampfspiel
Art: Midprice
Erscheinungsdatum: 20.09.2018
USK 6

Brawlout   20.09.2018 von LorD Avenger

Die Brawlout-Kämpfer finden sich in ihren Plattform-Arenen ein, um klarzustellen, wer der beste Fighter von ihnen ist...


Gameplay

 

Ohne irgendetwas schön zu reden: Brawlout ist ein 1:1-Klon von Super Smash Bros.: Bis zu vier Kämpfer treffen sich in überschaubaren Plattform-Arenen und versuchen sich entweder über den Rand in den Abgrund zu werfen oder so viel Schaden auszuteilen, dass die Gegner sich leichter aus dem Bild schlagen lassen. Selbst die Prozentanzeige jedes Kämpfers, die den kassierten Schaden anzeigt und die Anfälligkeit aus der Arena geschossen werden zu können, ist mit der von Smash Bros. identisch. Ebenfalls lässt sich die simple, aber dennoch schwer zu meisternde Steuerung mit dem Kassenschlager von Nintendo vergleichen - anstatt komplizierte Tastenkombinationen lernen zu müssen, wie in Tekken oder Mortal Kombat, gibt es hier im Grunde genommen nur zwei Angriffsknöpfe, deren Attacken in Kombination mit den Richtungstasten variieren. Den leuchtenden Ball, der die Kämpfer in ihre alternativen Superformen verwandelt, gibt es in Brawlout allerdings nicht. Dafür füllt sich bei jedem Brawler eine Leiste, die sich unkompliziert aktivieren lässt und die Angriffe für eine kurze Zeit verstärkt.

 

Spielmodi

 

Sehr angenehm ist, dass man Smash Bros. auch dahingehend treu bleibt, dass es ein schönes Gesellschaftsspiel ist, dass sich nicht nur mit bis zu vier Spielern online bestreiten lässt, sondern auch auf der Couch - im Alle-gegen-Alle-Modus oder in Teams. Online gibt es die Möglichkeit ein Schnellspiel auszuwählen, Ranked Matches zu bestreiten oder aber eine private Lobby zu eröffnen. Im Singleplayer kann man die Spielmechaniken im Tutorial oder Training lernen und verfeinern, um anschließend ebenfalls im Schnellspiel gegen drei Computergegner anzutreten oder aber sich in drei steigenden Schwierigkeitsgraden im 1-Vs-1-Arcade-Modus mit den einzelnen Kämpfern messen.

 

Bildergalerie von Brawlout (7 Bilder)

Freischaltbares

 

Wer in das Spiel hineinfindet, bekommt auf jeden Fall jede Menge Langzeitmotivation geboten. Neben den 10 Standardkämpfern lassen sich noch 15 Alternativversionen freischalten, die anders kämpfen und optisch teilweise als völlig neue Kämpfer durchgehen könnten. Für alle Kämpfer gibt es darüber hinaus auch noch optische Anpassungen freizuschalten, u.a. Hüte und Masken, aber auch Hautfarben und Kostüme. Die Preise sind, wie in Fortnite, in flauschigen Pinatas versteckt, die man wiederum mit dem Münzen erstehen muss, die man nach erfolgreichen Kämpfen erhält.



Cover & Bilder © Headup GmbH, All rights reserved.


Das Fazit von: LorD Avenger

 LorD Avenger

Spiele wie PlayStation Allstars Battle Royale waren ebenfalls Klone von Smash Bros., haben aber noch versucht dies mit anderen Funktionen und Spielmechaniken zu kaschieren. Brawlout leiht sich hingegen ganz unverblümt einfach alles von seinem Vorbild aus und man verzeiht es ihm gerne, denn die Umsetzung ist grundsolide. Zwar gibt es auch hier neben den überwiegend eigens für das Spiel entworfenen Charakteren Gaststars aus diversen Spielen (Guacamelee, Yooka-Laylee, z.B.), aber die Nostalgie-Liebe für Mario & Co. bleibt natürlich aus - dennoch hat man sich auch mit den Brawlout-Figuren viel Mühe gegeben und sie betont unterschiedlich gestaltet - sowohl optisch als auch kämpferisch. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass man die Elemente aus Smash Bros. entfernt, die mich selbst dort stören (das Herunterfallen von der Stage, das schwere und mühsame Meistern des Gameplays) und speziell hinsichtlich der Variation der Arenen hätte man sich vielleicht ein paar Scheiben mehr abschneiden können (obgleich sie optisch sehr abwechslungsreich sind, ähneln sich doch alle sehr im Aufbau und sind etwas zu Plattform-lastig). Mir gefällt die Variation der Kämpfer, allerdings lassen sie sich von ihrem Stil her teilweise deutlich schwerer unterscheiden als ein Mario, Bowser, Donkey Kong oder Link, was stellenweise doch zu Verwirrungen führen kann. Ein lachendes und ein weinendes Auge schauen auch auf die zahlreichen freischaltbaren Elemente: Viele optische Anpassungen sind es definitiv wert freigeschaltet zu werden, dummerweise verdient man in den Kämpfen verdammt schlecht und muss zunächst sehr lange für die Booster Pack-Pinatas sparen...


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positiv negativ
  • Eine gute, funktionierende Kopie von Smash Bros.
  • Sehr unterschiedlich zu spielende, abwechslungsreiche Kämpfer
  • Sowohl online als auch lokal mit bis zu vier Spielern spielbar
  • Zahlreiches freizuschalten für die Langzeitmotivation
  • Trotz simpler Steuerung genauso schwer zu meistern wie Smash Bros.
  • Aufbau der einzelnen Level ist zu ähnlich
  • Optische Unterscheidung der Kämpfer fällt im Gefecht teilweise schwer





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