Grundstein von Metropolis

Grundstein von Metropolis

Genre: Offenes Drafting • Plättchenlegespiel • Ökonomie
Autor: Emerson Matsuuchi
Illustrator: Joe Shawcross
Spieleverlag: Arcane Wonders, Kobold Spielverlag
Empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
Spieldauer: 60 Minuten

Grundstein von Metropolis   07.04.2026 von 2-PL4Y3R5

Im Jahr 2022 erschien Foundations of Rome, das wohl überproduzierteste Spiel, das jemals das Licht der Welt erblickte. Keine Frage: Die vielen Gebäude-Miniaturen, gerade in der schattierten Variante, sorgen für eine einzigartige Tischpräsenz während der Partien. Aber die Spielschachtel benötigt ein ganzes Kallax-Fach, und das Spiel selbst ist einfach viel zu simpel, um einen Preis von 500 EUR zu rechtfertigen. Grundstein von Metropolis soll das Spielprinzip von Foundations of Rome nun für jedermann zugänglich machen, der weniger Geld in der Tasche und/oder Platz im Regal hat, dafür aber auf die Miniaturen verzichten kann. Wir haben uns gedacht: Das ist die Gelegenheit. Hat uns Grundstein von Metropolis überzeugt?

 

Das Material und die Vorbereitung

 

Schauen wir uns zuerst das Material an. Hier hatten wir keine hohen Erwartungen, besonders im Hinblick auf das, was der Vorgänger geboten hat – aber das ist natürlich ein unfairer Vergleich. Tatsächlich waren wir positiv überrascht. Klar, was bei Foundations of Rome eine überdimensionierte Miniatur war, ist in Grundstein von Metropolis ein Plättchen aus Pappe. Aber jeder Spieler besitzt ein doppellagiges Gebäudetableau, in dem alle Plättchen vorsortiert sind. Entfernt man ein Plättchen, sieht man darunter direkt, welches Gebäude dort hingehört. Dadurch geht der Spielaufbau sehr schnell vonstatten, und man behält jederzeit den Überblick über seine verfügbaren Gebäude und Boni.

 

Nun zum Spielaufbau: In die Tischmitte kommt der Stadtplan. Dieser zeigt ein Raster mit Bauplätzen, die im Spielverlauf erworben werden können. Jedes Feld hat eine eindeutige Bezeichnung aus Zahl und Buchstabe. Die eine Seite des Plans zeigt ein 7x7-Raster für 2-Spieler-Partien; die andere Seite bietet Rastergrößen für 3 Spieler (8x8) und 4 Spieler (9x9).

 

Neben den Stadtplan kommt das Tableau mit dem Grundstücksmarkt. Hier werden die Karten mit den Blaupausen ausgelegt, sodass sie im Spielverlauf gekauft werden können. Blaupausen weiter rechts sind teurer. Für jeden Bauplatz auf dem Stadtplan gibt es eine dazugehörige Blaupause. Das heißt aber auch: Je nach Spielerzahl bzw. Stadtplan-Größe müssen Blaupausen aussortiert werden, bevor ihr den Stapel mischt. Dann erhält jeder Spieler sechs Blaupausen vom Stapel. Danach wird der Stapel in drei gleich große Stapel aufgeteilt, die als separate verdeckte Stapel über dem Grundstücksmarkt platziert werden. Und schlussendlich werden sechs Karten vom ersten Stapel in die offene Auslage gelegt. Diese stehen direkt zum Verkauf.

 

Das dritte und letzte Tableau ist das Wertungstableau. Hier verfolgt man im Spielverlauf sein Ansehen und seine Bevölkerung. Die Ansehensleiste entspricht der Siegpunkteleiste. Die einzige Ressource im Spiel sind die Münzen; sie werden als Vorrat neben den Spielplan bereitgelegt.

 

Jeder Spieler nimmt sich dann das gesamte Material in der Spielerfarbe seiner Wahl, darunter das Gebäudetableau mit allen Gebäudeplättchen. Außerdem erhält jeder Spieler acht Grundstücksmarker, mit denen man erworbene Bauplätze auf dem Stadtplan markiert. Sie werden auf die oberen Felder des Gebäudetableaus platziert. Sechs Marker kommen direkt auf den Stadtplan – auf die Positionen der sechs Start-Blaupausen. Dann erhält jeder noch zwei Wertungsmarker für die Ansehens- und die Bevölkerungsleiste. Zuletzt gibt es Startressourcen: Der Startspieler mit dem Bauleitungsplättchen erhält 5 Münzen, und jeder Spieler danach jeweils eine Münze mehr. Nun kann es losgehen.

 

Das Spielziel

 

In Grundstein von Metropolis versucht man Ansehen zu sammeln – die Siegpunkte im Spiel. Ansehen gibt es ausschließlich während drei Wertungsphasen, welche das jeweilige Spieldrittel abschließen. Im Spielverlauf gibt es außerhalb dieser Phasen keine Punkte zu holen, und auch am Spielende erfolgt keine weitere Endwertung. Die Spieler versuchen also, die Spielsituation auf dem Stadtplan zum Zeitpunkt der drei Wertungen taktisch für sich ideal zu gestalten. Wofür es in den Wertungsphasen genau Punkte gibt, erklären wir im Detail, nachdem wir uns die Gebäudetypen angeschaut haben.

 

Der Spielablauf

 

Grundstein von Metropolis wird über drei Runden gespielt, die Jahre genannt werden. In jedem Jahr sind die Spieler im Uhrzeigersinn am Zug und führen jeweils genau eine Aktion aus. Am Ende eines jeden Jahres, wenn alle Blaupausen eines entsprechenden Blaupausenstapels verkauft wurden, folgt eine Wertung. Wenn ein Spieler die letzte Blaupause gekauft hat und die Wertung des dritten Jahres erfolgt ist, endet die Partie.

 

Welche Optionen haben Spieler, wenn sie am Zug sind? Es gibt grundsätzlich nur drei verschiedene Aktionen: Einkommen nehmen, eine Blaupause kaufen oder ein Gebäude bauen.

 

Wählt man die Aktion „Einkommen nehmen“, erhält man die Münzen, die man für den Kauf der Blaupausen braucht. Mit dieser Aktion erhält man immer 5 Münzen aus dem Vorrat und zusätzlich Münzen entsprechend bereits gebauter Gewerbegebäude. Man kann dazu einfach auf seinen Spielplan schauen, auf die Felder fehlender Gebäude, und alle dort abgedruckten Münzwerte zusammenaddieren.

 

Die zweite Aktion ist „Blaupause kaufen“. Hier darf man sich eine der auf dem Grundstücksmarkt ausliegenden Blaupausen kaufen, indem man den darüber angegebenen Münzwert zurück in den Vorrat legt. Das neu erworbene Grundstück muss dann mit einem freien Grundstücksmarker auf dem Stadtplan markiert werden. Hat man keinen Grundstücksmarker mehr, kann man keine Blaupause kaufen; dann muss man erst Gebäude bauen. Zuletzt wird die Lücke am Markt gefüllt, indem alle Blaupausen nach links aufrücken und der freie Platz ganz rechts vom Nachziehstapel aufgefüllt wird.

 

Die dritte und letzte Aktion ist „Gebäude bauen“. Dafür sucht man sich zunächst einen Bereich auf dem Stadtplan aus, der einem gehört. Im simpelsten Fall ist das ein Feld mit einem eigenen Grundstücksmarker. Diesen kann man dann entfernen und stattdessen ein 1er-Gebäudeplättchen von seinem Gebäudetableau auf dieses Feld platzieren. Fortan gilt der Effekt des gebauten Gebäudes. Nur wenn man mehrere orthogonal benachbarte Grundstücksmarker auf dem Stadtplan hat, kann man diese entfernen, um größere Gebäude zu errichten, die dann natürlich auch bessere Effekte bzw. Boni geben. In Grundstein von Metropolis geht es also darum, benachbarte Grundstücke zu erwerben, um dies zu ermöglichen. Um die Planung etwas zu erleichtern, ist es auch erlaubt, ein oder mehrere kleinere Gebäude vom Stadtplan zurückzunehmen, um sie durch ein größeres zu ersetzen. Auch dies ist eine valide Bau-Aktion. Bauen kostet zudem nichts; nur der Erwerb der Grundstücke mit der Aktion „Blaupause kaufen“ erfordert Münzen.

 

Welche Gebäude-Typen gibt es? Es gibt Wohngebäude, für die man den Bevölkerungswert auf der Bevölkerungsleiste entsprechend des angegebenen Wertes nach oben setzt. Für Bevölkerung gibt es in der Wertungsphase Siegpunkte bzw. Ansehen. Für Gewerbegebäude gibt es beim Ausführen der Aktion „Einkommen nehmen“ zusätzliche Münzen. Die dritte und letzte Gebäudeart sind die öffentlichen Gebäude, die ebenfalls in der Wertungsphase Punkte einbringen, aber abhängig davon, welche anderen Gebäude benachbart sind.

 

Sind alle Blaupausen des aktuellen Jahres an den Mann oder die Frau gebracht, dürfen alle Spieler noch einen Zug ausführen. Dann folgt die Wertungsphase. Zuerst werden die Wohngebäude gewertet. Wer jetzt am weitesten auf der Bevölkerungsleiste fortgeschritten ist, bekommt Siegpunkte entsprechend seiner aktuellen Position plus einen jahresabhängigen Bonus von +4, +7 oder +10. Und jetzt etwas, das man sich gut klarmachen sollte: Alle anderen Spieler bekommen Siegpunkte abhängig von der Position des Spielers direkt vor ihnen. Wer also ganz hinten liegt, braucht keine eigene Bevölkerung, um Siegpunkte zu bekommen – und der ganz Vorne macht gegenüber dem Zweitplatzierten im Grunde nur den Bonus gut. In einem zweiten Schritt folgt die Wertung der Gewerbegebäude. Für diese erhält man in der Wertungsphase Münzen, genau wie auch während der Aktion „Einkommen nehmen“. Die großen geben zusätzlich auch Siegpunkte in der Wertungsphase, wie auf den Plättchen abgedruckt. Als Drittes folgt die Wertung der öffentlichen Gebäude. Siegpunkte gibt es für jedes gebaute öffentliche Gebäude; jedes Gebäude hat dabei andere Wertungsbedingungen und kann zum Beispiel einen Siegpunkt pro Bevölkerungswert angrenzender Gebäude einbringen oder einen Siegpunkt für jedes benachbarte öffentliche Gebäude.

 

Nach der Wertung wird der Markt mit neuen Blaupausen vom Stapel des nächsten Jahres aufgefüllt. Wer die letzte Blaupause im vergangenen Jahr gekauft hat, wird zum neuen Startspieler. Nach dem dritten Jahr endet die Partie. Die Wertungsphase des dritten Jahres hat zwei kleine Ausnahmen, ansonsten gibt es keine weitere Endwertung.

 

 

Bildergalerie von Grundstein von Metropolis (14 Bilder)

Spielmaterial

 

Allgemeines Spielmaterial

  • 1 doppelseitiger Spielplan
  • 81 Blaupausen-Karten
  • 1 Grundstücksmarkt
  • 1 Wertungstableau
  • 68 Münzen (1er, 3er, 5er)
  • 4 Übersichtskarten
  • 1 Bauleitungsplättchen

 

Spielermaterial (je Spielerfarbe: rot, gelb, lila, türkis)

  • 2 Wertungsmarker
  • 8 Grundstücksmarker
  • 1 Gebäudetableau
  • 24 Gebäudeplättchen


Cover & Bilder © Cover: Kobold Spieleverlag / Bilder im Artikel und Teaserbild: www.sofahelden.de


Das Fazit von: 2-PL4Y3R5

2-PL4Y3R5

Spielspaß/Spielgefühl: Foundations of Rome haben wir nie gespielt, daher können wir keine direkten Vergleiche ziehen. Aber wir sind dennoch froh, diese 500-Euro-Box nicht zu besitzen. Nicht etwa, weil uns Grundstein von Metropolis nicht gefallen hätte, sondern weil es ein Spiel ist, das sehr leichtfüßig daherkommt – will heißen: Es ist schnell und unkompliziert zu spielen. Ein riesiger Aufbau mit unzähligen Miniaturen passt einfach nicht dazu und würde dem Spiel eines seiner Hauptargumente nehmen: eben diese Leichtfüßigkeit. Grundstein von Metropolis bietet eine hohe taktische Tiefe bei minimalem Regelwerk. Wir sind froh, es in unserer Sammlung zu haben.

Was hat uns am meisten Spaß gemacht? Vermutlich war es das visuelle Spielgefühl. Statt wie in anderen Wirtschaftssimulationen viel herumzurechnen und zu planen, wandern die Augen ständig zwischen Markt und Stadtplan hin und her. Man prüft, wo man sich ausbreiten kann und Chancen sieht, größere Gebäude zu bauen. Man beobachtet permanent, wo die Mitspieler ihre Gebäude setzen, um abzupassen, wo man die eigenen öffentlichen Gebäude wertungsoptimiert platzieren kann. Grundstein von Metropolis ist Tetris mit einer Gewürzmischung aus Taktik und etwas Ökonomie.

 

Balancing/Glücksfaktor: Auch wenn man gut vorausplant: Der größte Glücksfaktor ist die Reihenfolge, in der die Blaupausen auf dem Markt landen. Neue Blaupausen kosten immer 10 Münzen – Wucher! Aber gerade in Partien mit mehreren Spielern können sie schnell günstiger werden, wenn Mitspieler Blaupausen kaufen und die gewünschte Karte so nach links rutscht. Dabei läuft man jedoch ständig Gefahr, dass einem eine heiß begehrte Karte vor den Augen weggeschnappt wird. Das ist dann aber auch der einzige Glücksfaktor im gesamten Spiel; alles andere ist Strategie und Spielerinteraktion. Im Übrigen gibt es die optionale Regel, die sechs Start-Blaupausen zu draften. Das nimmt etwas Glück aus den Anfangsbedingungen heraus, und wir würden es auf jeden Fall immer so handhaben.

 

Komplexität/Regeln: Die Regel hat 15 Seiten; wir kamen noch nie so schnell durch 15 Seiten hindurch. Denn die Regeln an sich umfassen nur einen Bruchteil davon; dazwischen finden sich Abbildungen und Beispiele, die man eigentlich gar nicht braucht, da das Regelwerk wirklich sehr einfach ist. Schließlich gibt es nur drei verschiedene Aktionen: Einkommen nehmen, um Münzen zu erhalten; Blaupausen kaufen, um Münzen gegen Grundstücke zu tauschen; und Gebäude bauen, um sein Einkommen zu erhöhen oder Siegpunkte während der Wertungsphasen zu sichern. Ihr seht, es ist wirklich so simpel. Grundstein von Metropolis ist vom Regelumfang her ganz klar ein Familienspiel – und das ganz klar ohne „Plus“. Hier kann jeder mitspielen.

Nimmt man jedoch die taktische Tiefe hinzu, hebt sich das Niveau etwas. Um „gut“ zu spielen und auf Sieg zu setzen, sollte man immer alles im Blick haben, wachsam sein und schnell reagieren können. Idealerweise hält man 10 Münzen als Reserve bereit, falls genau das eine Grundstück auftaucht, das man noch braucht, um sein großes 4er-Gebäude setzen zu können. Manchmal sollte man vielleicht auch Grundstücke kaufen, von denen klar ist: Der Mitspieler braucht das unbedingt. Zudem ist ein gutes Auge für das Timing gefragt, da man kurz vor der Wertungsphase die Gebäude auf dem Stadtplan haben sollte, die maximale Siegpunkte sichern.

 

Spielerinteraktion/Spieleranzahl: Beim Thema Spielerinteraktion gibt es gleich mehrere nennenswerte Aspekte. Insgesamt ist Grundstein von Metropolis ein relativ interaktives Spiel, auch wenn es sich primär um indirekte Interaktion handelt. Starten wir mit dem Offensichtlichen: dem Markttableau. Die Spieler konkurrieren hart um die Blaupausen. Daher ist es wichtig, immer Münzen übrig zu haben, um ggf. schnell reagieren zu können – oder auch mal dem Mitspieler etwas wegzuschnappen, das ihm ansonsten einen saftigen Siegpunktehagel beschert hätte. Insofern ist das Spiel durchaus konfrontativ. Man bekämpft sich zwar nicht direkt, aber wenn jemand etwas kauft, das ihm selbst kaum nutzt, nur um das Spiel der anderen zu stören, kann man das schon als „gemein“ empfinden.

Ein weiterer Aspekt ist die Kontrolle über das Triggern der Wertung. Der Spieler, der die letzte Blaupause kauft, entscheidet aktiv, wann die Wertung stattfindet. Sobald sich der Markt leert, sollte man genau aufpassen, wer ein Interesse daran hat, die Wertung schnell auszulösen (oder wer die übrigen Blaupausen noch dringend braucht). Wie viel Zeit bleibt mir also noch, um die eigenen Punkte für die Wertung zu maximieren?

Auch beim Gebäudebau selbst gibt es zentrale Interaktionsmöglichkeiten, besonders in Bezug auf die öffentlichen Gebäude, die Punkte für angrenzende Gebäudetypen geben. In der Regel baut man ein öffentliches Gebäude dann, wenn drumherum bereits passende Gebäude stehen. Auf der anderen Seite können Mitspieler ihre Gebäude jedoch ersetzen und so die Wertungsstrategie eines Gegners zunichtemachen. Hier ist also viel „Tauzieh-Taktik“ gefragt.

Interessant ist zudem die Wertung der Bevölkerung: Alle Spieler bis auf den Führenden erhalten Siegpunkte entsprechend der Position ihres Vordermanns. Liegt man selbst vorne, schenkt man dem Hintermann quasi Punkte, wenn man weiter voranschreitet. Diese Dynamik hat uns sehr gefallen.

Welche Spielerzahl ist also die beste? Wir haben Grundstein von Metropolis zu zweit und zu dritt gespielt, und es hat uns zu dritt noch etwas besser gefallen. Dennoch funktioniert das Spiel auch zu zweit tadellos.

 

Spieldauer: Auf der Spielschachtel sind 60 Minuten angegeben. Tatsächlich spielt sich Grundstein von Metropolis angenehm schnell. Zu unserer Schande haben wir nicht auf die Uhr geschaut, aber es hat sich auf keinen Fall länger angefühlt als eine Stunde. Die Spieldauer ändert sich natürlich mit der Spieleranzahl: Das Spielende wird ausgelöst, wenn alle Grundstücke verkauft wurden – und die Anzahl der Grundstücke bzw. Blaupausen steigt mit der Spielerzahl. Eine Partie mit vier Personen wird jedoch nicht doppelt so lange dauern wie eine Partie zu zweit. Denn je mehr Spieler teilnehmen, desto weniger Grundstücke entfallen auf den Einzelnen: Während es bei zwei Personen noch 24,5 Grundstücke pro Kopf sind, sinkt dieser Wert auf 21,3 bei drei Personen und 20,3 bei vier Personen.

 

Wiederspielbarkeit: Das ist ein kleines Manko von Grundstein von Metropolis: Bis auf die zufällige Reihenfolge, in der die Grundstücke auf dem Markt landen, verlaufen alle Partien im Kern identisch. Foundations of Rome hatte noch einige kleine Erweiterungen und Module im Gepäck, die es in Grundstein von Metropolis nicht gibt. Das war auch der einzige Grund, weshalb wir ursprünglich auf den großen Vorgänger geschielt hatten. Letztlich sollte man sich jedoch klar machen: Grundstein von Metropolis ist ein kurzweiliges, interaktives Puzzle-Spiel, das extrem leicht zugänglich ist. Man kann es also fast als Vorteil auslegen, dass diese Version nicht künstlich aufgebläht wurde.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen